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Dipl.-Ing. Dr. Klaus Offner (40) wird künftig ein rund 322 Mio. Euro Budget managen und damit die Position des Wirtschaftsdirektors, im Landeskrankenhaus Salzburg – Universitätsklinikum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ausüben. Dr. Offner ist seit Anfang 2005 in den SALK – Salzburger Landeskliniken tätig und leitete seit 2008 den Servicebereich Technik und Bau sowie den SALK 2020 Masterplan. Durch diese strukturelle Änderung wandern die Agenden des SALK 2020 Masterplans direkt in die Direktion des Landeskrankenhauses.
Neuer Primar an der Christian Doppler Klinik Salzburg Univ.-Prof. Dr. Eugen Trinka ist neuer Leiter der Neurologie
SALZBURG. Die Universitätsklinik für Neurologie an der Christian Doppler Klinik in Salzburg versorgt das Bundesland Salzburg, Teile Bayerns und der angrenzenden Bundesländer mit Leistungen aus der neurologisch-psychiatrischen Diagnostik. Auch Behandlungen zur Rehabilitation von akuten oder chronischen Krankheitsbildern aus dem neurologisch-psychiatrischen Bereich gehören zum Leistungsspektrum. Die Universitätsklinik soll auch in Zukunft weiter ausgebaut werden. Mit Prim. Univ.-Prof. Dr. Eugen Trinka wird sie unter einen neue Leitung gestellt. So entsteht ein neuer Schwerpunkt im Bereich der Diagnose und Behandlung von Epilepsie. „Wir freuen uns, dass wir mit Primar Trinka ein hochkarätige Besetzung für die Leitung der Klinik und für die Schwerpunkterweiterung gewinnen konnten“, sagt DI Burkhard van der Vorst, Geschäftführer der Salzburger Landeskliniken.
Fußball bei Erwachsenen häufigste Verletzungsursache, bei Kindern Fahrradunfälle Spitzenreiter
Mit den Mobilitätstagen vom 7 bis 9. Juli 2010, setzten die Salzburger Landesklinken den ersten großen Schritt in Richtung Reduktion von Lärm- und Stressbelastung sowie Senkung der Emissionswerte am Krankenhausgelände. Mitarbeiter, Patienten und Besucher werden an drei Tagen über ein Vielzahl von Möglichkeiten als Alternative zum Auto informiert. Die Mobilitätstage sind der erste Schritt in der Umsetzung des Mobilitätskonzeptes „SALK mobil“ der Salzburger Landesklinken.
Eine der wichtigsten medizinischen Versorgungseinheiten im Großraum Salzburg ist nach geplanter 24-monatigen Bauzeit und den budgetierten 19,9 Mio. Euro fertig gestellt. Grundlage bei der Planung war eine freundliche und familiäre Atmosphäre zu schaffen. Am Freitag, den 25. Juni lädt das Eltern-Baby-Zentrum | Perinatalzentrum Salzburg die Bevölkerung zu einem Tag der offnen Tür ein und gibt damit vor dem Umzug der Neonatologie und Frauenheilkunde Einblicke in alle Patientenbereiche. Ab Juli wird der 2.095 Quadratmeter große „eiförmige“ Neubau mit dem gesamten medizinische Leistungsspektrum rund um die Geburt in Betrieb genommen.
SALZBURG. Heute, am 1. Juni 2010, feiert die Interne Notaufnahme (INA) am Salzburger Landeskrankenhaus ihren fünften Geburtstag. Das INA-Team unter der Leitung von OA Dr. Thomas Michalski hat in den vergangenen fünf Jahren mehr als 85.000 Patienten behandelt. „Das ist eine enorme Leistung im Bereich der 24-stündigen internistischen Notfallversorgung“, freut sich der Ärztliche Direktor des Landeskrankenhauses Salzburg, Univ.-Prof. Dr. Heinrich Magometschnigg.
Wir starten im Salzburger Uniklinikum mit einem inter- und multidisziplinärem Kinder-Neuro-Rehabilitations-Zentrum (reKiZ) und vorerst 4 Einheiten. Frühe und intensive Neurorehabilitation bei Kindern und Jugendlichen steht meist im Zusammenhang mit erschütternden Schicksalen: Kinder, die etwa nach einem Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma haben, nach einem Ertrinkungsunfall massive Schädigungen davon tragen oder einen juvenilen Schlaganfall erleiden gehören ebenso zu den PatientInnen wie solche, die an einer schweren Hirnentzündung leiden oder eine entsprechende angeborene Erkrankung des Gehirnes haben.
Auch in diesem Jahr sind alle in der EuRegio Zone Salzburg, Berchtesgadener Land und Traunstein eingeladen am Girls- und Boys´Day 2010 mitzumachen. Mädchen wie Buben können an diesem Tag ihre Fähigkeiten erforschen, Berufe kennen lernen und wichtige Kontakte knüpfen. Der Mädchen Zukunftstag soll deutliche Impulse für Gleichberechtigung bei der Berufswahl junger Frauen ebenso wie bei Karriere- und Verdienstchancen geben. Mädchen werden vor allem Technische Berufe näher gebracht und Buben wird die Möglichkeit geboten im Gesundheitswesen und in pädagogischen Berufen zu schnuppern.
In Kooperation u.a. mit Akzente Salzburg, dem Frauenbüro der Stadt Salzburg, der Stabstelle für Frauenfragen des Landes Salzburg, der Agentur für Arbeit in Traunstein, der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung Salzburg, den SALK-Salzburger Landeskliniken, dem Sozialministerium, den Männerwelten Salzburg und dem Salzburger Männerbüro wird dieser Aktionstag am 22. April zum 7. Mal stattfinden.

SALZBURG. Schlaganfall, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und Alzheimer-Demenz sind einige der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Eine rasche sowie umfassende Versorgung dieser Patienten beeinflusst wesentlich den weiteren Krankheitsverlauf. Wieder einmal ist Salzburg Vorreiter bei innovativen Gesundheitsmodellen – Landeshauptfrau Gabi Burgstaller erklärt dazu: „Erstmals gibt es in Österreich eine einzigartige Betreuungsform für die neurorehabilitative Behandlung von Patienten: Die NeuroCare Rehaklinik Salzburg bietet ein wesentliches Glied in einer fortlaufenden Kette in der Patientenversorgung entsprechend den Patientenbedürfnissen - vom Akutaufenthalt in die Rehabilitation.“ Humanocare-Geschäftsführer Mag. Julian Hadschieff betont: „Wir sind stolz, als Partner dieses innovative Projekt umsetzen zu können. Durch die unterschiedlichen Betreuungsformen unter einem Dach kann bestmöglich auf die Behandlungserfordernisse sowie die individuellen Probleme der Patienten eingegangen werden. Das stellt eine hohe Qualität in der Betreuung sicher und gleichzeitig können Prozesse optimal gestaltet werden“. Prof. Dr. Gunther Ladurner, Ärztlicher Direktor der NeuroCare Rehaklinik Salzburg erklärt, warum Neurorehabilitation nahe der Akutklinik Sinn macht: „Der Verlauf von neurologischen Erkrankungen ist oft nicht präzise absehbar. Unsere Klinik ist auf diese spezielle Situation abgestimmt. Im Falle eines fluktuierenden Krankheitsbildes können wir durch das unmittelbare Zusammenspiel zwischen Reha-Klinik und der akuten Versorgungseinrichtung rasch auf die individuellen Patientenbedürfnisse eingehen und die Patienten optimal versorgen.“
Eine der wichtigsten medizinischen Versorgungseinheiten im Großraum Salzburg schlüpft in 100 Tagen und wird Ende Juni für die Bevölkerung mit einem Tag der offenen Tür eröffnet. Der „eiförmige“ Neubau wurde durch einen verglasten Verbindungsgang optimal an das bestehende Gebäude der Frauenklinik angegliedert. Bereits jetzt lässt sich das volle Potential des neuen, 3.025 Quadratmeter großen und mit 19,9 Mio. Euro budgetierten Zentrums erahnen. SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst, Projektleiter Ing. Günther Reiter und Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Schwarzenbacher, aus dessen Büro der prämierte Entwurf stammt, sind zu Recht stolz auf den zügigen Fortschritt der Bauarbeiten. Das einzige Perinatalzentrum der Region wird, wie geplant, nicht nur spitzenmedizinischen Anforderungen gerecht, sondern wird DER Ort zum
Wohlfühlen für Eltern und Neugeborene. Eröffnung ist am 25. 6. mit einem Tag der offenen Tür.

SALZBURG. Entsprechend den räumlichen, personellen und apparativen Ausstattungsmerkmalen der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. werden Behandlungseinrichtungen zur Versorgung von Schwer- und Mehrfachverletzten (Polytrauma) in drei Versorgungsstufen eingeteilt. Unter Berücksichtigung der österreichischen Gegebenheiten, wurde der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie im Salzburger Universitätsklinikum der höchsten Versorgungsstatus zuerkannt. Sie gilt ab sofort als „Überregionales Traumazentrum der Maximalversorgung“ im Traumanetzwerk München-Oberbayern-Süd. An der Universitätsklinik für Unfallchirurgie Salzburg gibt es eine 24-Stunden-Präsenz von Fachärzten der Unfallchirurgie, der Anästhesie, der Neurochirurgie, der Kinderchirurgie und der Radiologie. Auch die unmittelbare Verfügbarkeit von Thorax-, Abdominal- und Herzchirurgie ist hervorgehoben worden. Dieses Register gibt Auskunft über die Qualität der Versorgung von schwerverletzten Patienten im Vergleich zu anderen teilnehmenden Traumazentren in Deutschland, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden.
Die demographische Entwicklung in der modernen Intensivmedizin weist neben den Herzkreislauferkrankungen (akuter Herzinfarkt, lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen, Kreislaufschock) zunehmend schwere infektiöse Erkrankungen auf. Von diesem Trend nicht verschont ist die neue allgemein internistische und kardiologische Intensivstation der Salzburger Landeskliniken. Insgesamt wurden 3,2 Mio. Euro investiert. Das großzügige Raumkonzept mit einer Nutzfläche von 900 m2 ermöglichst dem Team der Intensivstation eine optimale Betreuung der PatientInnen.
SALK. Die kleine Sofia Buratto kam in der Neujahrsnacht um 0.51 Uhr zur Welt – sie wiegt 3.710 Gramm und ist stolze 52cm groß. Für die Eltern Iris Nagel-Buratto und Daniele Burato ist das Salzburger Neujahrsbaby ihr erstes Baby.
Glück im Unglück hatte ein Schwarzacher Gastwirt den eine Feuerwerksrakete ins Gesicht schoss – die Weichteilverletzungen, Kiefer- und Mittelgesichtsknochenbrüche wurden noch in der Nacht vom Team der Universitätsklinik für Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie operiert. Der Patient befindet sich auf dem Weg der Besserung. Die Ambulanzen des Salzburger Universitätsklinikums verzeichnete aber insgesamt eine wesentlich ruhigere Silvesternacht als in den vergangenen Jahren.
Salzburg. Die Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin an den Salzburger Landeskliniken muss sich um eine neue Nachfolge für die Abteilungsvorstandsposition umsehen. Die bisherige Leiterin und international renommierte Wissenschafterin, Univ.-Prof. Dr. Dorothea Stahl, wechselt Ende April nach Deutschland in die Privatwirtschaft.

SCHWARZACH/ST.VEIT. Immer mehr Menschen leiden unter seelischen Krankheiten – auch im Bundesland Salzburg. Dieser Tatsache tragen die beiden Pongauer Krankenhäuser in Schwarzach und St. Veit Rechnung, indem sie im psychiatrischen Bereich strategisch geplant zusammenarbeiten und ihre Leistungen erweitern ohne Doppelstrukturen aufzubauen. Nach Adaptierungsarbeiten in der Landesklinik St. Veit konnte nun das Kardinal Schwarzenberg'sche Krankenhaus dort eine Station mit 20 Betten inklusive Tagesklinik anmieten. „Wir liegen beim dezentralen Aufbau der Psychiatrie im Bundesland Salzburg weiter gut im Plan“, sagt Erika Scharer, Landesrätin für Gesundheit und Soziales. „Durch eine gelungene Kooperation zwischen dem Kardinal Schwarzenberg’schen Krankenhaus Schwarzach, der Landesklinik St. Veit und der Salzburger Gebietskrankenkasse konnte der Grundstock für ein komplexes Angebot für die Versorgungsregion Süd bereits gesetzt werden. Dennoch ist ein weiterer Ausbau um 23 Psychiatriebetten und 11 Betten für Psychosomatik dringend notwendig.“, betont die Landesrätin und bezieht sich dabei auf den Österreichischen Strukturplan Gesundheit. Gleichzeitig müssen auch die außerstationären Strukturen weiter verbessert werden.

SALZBURG. Die Zahl der ambulanten sowie stationären Patienten mit Migrationshintergrund nimmt stetig zu. 2008 wurden 14% Nicht-ÖsterreicherInnen stationär im Landeskrankenhaus Salzburg versorgt. Dies entspricht beinah 10.000 stationären Patienten verschiedenster Herkunft. MigrantInnen verstehen zum Teil die deutsche Sprache sehr schlecht – so haben Sprachbarrieren im Gesundheitswesen wissenschaftlich nachgewiesene Auswirkungen auf die Versorgung und Behandlung von fremdsprachigen PatientInnen. Vorreiter war die Christian-Doppler-Klinik mit dem Service „Dolmetschen im Krankenhaus“, hier spezialisierte man sich auf die sprachlichen Übersetzungen. Im Landeskrankenhaus wurde danach das Projekt „Transkulturelle Kompetenz im Krankenhaus“ ins Leben gerufen. Es widmet sich hauptsächlich der Thematik „MigrantInnen in der Gesundheitsversorgung“ und bietet verschiedenste Services für MigrantInnen. Mit großem Erfolg – seit Beginn dieses Jahres waren insgesamt ca. 370 PatientInnen mit Migrationshintergrund in der SALK-weit angebotenen Sprechstunde.

SALZBURG. Der letzte Schwung vor dem Einkehrschwung ist der gefährlichste beim Schifahren. Die Kondition lässt nach und schon ist der Sturz passiert. Das Knie verdreht sich, es schmerzt und der Schitag endet im Krankenhaus. 416 PatientInnen wurden in der Wintersaison 2008/2009 nach Verletzungen beim Wintersport an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie versorgt. Das sind 88 weniger als in der vergangenen Saison. Mehr als 41 Prozent der erwachsenen verletzten SchifahrerInnen waren mit einem durchschnittlichen BMI von 24,5 übergewichtig. Der durchschnittliche BMI betrug 24,5, die 41,3% übergewichtigen Patienten hatten einen BMI von deutlich über der Norm (25).Das Durchschnittsalter bei den verletzen Schifahrern betrug 42,7 Jahre, bei Schifahrerinnen 41 Jahre. Die meisten Verletzten sind unter 30 Jahre alt. Der prozentuell höchste Anteil Schwer- und Schwerstverletzter liegt in der Altersgruppe 60 plus. Seit 1993 erhebt die Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie zweimal jährlich die Daten von Winter- und Sommersportverletzten.

SALZBURG. Erwachsen werden stellt viele Kinder und Jugendliche vor anspruchsvolle Aufgaben und Erwartungen. Psychische Probleme und psychiatrische Erkrankungen belasten die kleinen und jugendlichen Betroffenen zusätzlich und erschweren ihre Entwicklung. Nicht selten leiden neben schulischen Leistungen, auch zunehmend soziale Kontakte unter der psychischen Erkrankung. Der 2008 zur Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie ernannte frühere Sonderauftrag bietet psychiatrischen Patienten zwischen dem 6. und 18. Lebensjahr interdisziplinäre Behandlung und Hilfe zur Selbsthilfe. Neben der ambulanten und stationären Betreuung eröffnet mit 3. Dezember 2009 die neuerrichtete farbenfrohe Tagesklinik. Damit erweitert die Uniklinik die bestehende psychiatrische Versorgung und macht ihr neues Angebot beim anschließenden Tag der offenen Tür erlebbar. Die Besucher haben die Möglichkeit hautnah zu erleben, was es bedeutet beispielsweise an einer Essstörung oder einer Angsterkrankung zu leiden.
SALZBURG, SCHWEIZ. Die Psychiatrischen Dienste Thurgau (PDT) der Spital Thurgau AG in der Schweiz werden künftig wissenschaftlich und klinisch verstärkt mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie II, Christian-Doppler-Klinik, Universitätsklinikum Salzburg zusammenarbeiten. Gemeinsame Kooperationen werden in der klinischen Forschung, im fachlichen Austausch, in Lehre und Forschung, in der grenzüberschreitenden Behandlung von PatientInnen sowie im Bereich Aus- und Weiterbildung entstehen. Der aktuelle thematische Schwerpunkt liegt hierbei in zwei zukunftsweisenden Gegenständen der Suchtforschung – der Suchtproblematik im Alter sowie der Erforschung neuer Nachweismöglichkeiten von Alkohol. Die künftig verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beiden Kliniken ermöglicht so neue Wege in Forschung und klinischem Know-How über die Grenzen der EU hinaus – zum Wohle der PatientInnen in Österreich und der Schweiz.

SALZBURG, BAYERN. Die Suchtproblematik wird bei älteren Menschen tabuisiert und kaum thematisiert. Bei Menschen über 60 Jahren ist die Gefahr einer Suchterkrankung sehr hoch. Die demografische Entwicklung der Gesellschaft sowie der über dem Durchschnitt liegende Anteil der über 60-jährigen in der Stadt Salzburg und in den benachbarten Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land weisen deutlich auf die Tragweite der Thematik hin. Auch fehlen bislang spezielle therapeutische Angebote in der österreichischen und deutschen Suchtkrankenhilfe. Dieser Informationsbedarf bildet die Grundlage des EuRegio-Forschungsprojektes „Sucht und Alter“. Ziel des von der EU über INTERREG IV A geförderten Projektes ist die Erarbeitung und Umsetzung eines standardisierten Handbuches sowie die Erstellung überregionaler Schulungen in Form von Seminaren für Pflegekräfte und Ärzte.
Insgesamt 442.406.- Euro werden zur Projektfinanzierung zur Verfügung gestellt. Davon werden 60% vom Europäischen Fond für regionale Entwicklung und 40% regional von Salzburg und Bayern finanziert. Die SALK beteiligt sich mit 123.976 Euro Eigenmittel an den Projektkosten. Das Projekt ist für drei Jahre konzipiert, wobei nach Beendigung keinerlei Folgekosten entstehen.
Autocheck = Männercheck
Beim ersten Aktionstag der „Salzburger Männergesundheit“ kamen die männlichen Vorsorgemuffel auf den Prüfstand
In neun Salzburger Autowerkstätten konnten sich Salzburgs Männer beim Aktions-tag „Autocheck = Männercheck“ am 11.11. kostenlos von Ärzten durchchecken lassen, während ihr Auto winterfit gemacht wurde. Es handelt sich um den ersten Aktionstag der Ende Oktober erfolgreich gestarteten Initiative „Salzburger Män-nergesundheit“.
Die Aktion „Salzburger Männergesundheit“ animiert Vorsorgemuffel Mann zum eigenverantwortlichen Umgang mit seiner Gesundheit
In Salzburg haben sich Landesregierung, Ärztekammer und Landeskliniken zu-sammengeschlossen und die Aktion „Salzburger Männergesundheit“ gestartet. Ziel ist es, bei Salzburgs Männern das Bewusstsein für einen eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Gesundheit zu wecken und mehr Männer zur regelmäßigen Inanspruchnahme der Gesundenuntersuchung zu bewegen.
Eröffnung des Laura-Bassi-Zentrums in der
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde:
Salzburg. "Nach wie vor sind Spitzenpositionen in Forschung und Technologie nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa kaum mit Frauen besetzt. Ein Hauptgrund dafür sind unflexible Rahmenbedingungen in der Forschung, die auf die spezifischen Erfordernisse von Frauen in der Arbeitswelt zur wenig Rücksicht nehmen.
SALZBURG. Studien aus Deutschland belegen, dass rund 1-3% der täglichen UserInnen eine süchtige Verhaltensstörungen im Gebrauch des Mediums Internet entwickeln.
Neuer Primar, Univ.-Prof. Dr. Öfner, setzt auf moderne Chirurgische Onkologie.
Seit Juni führt Prim. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner, Msc., das Team der Universitätsklinik für Chirurgie. Der international anerkannte Chirurg und Wissenschafter will das – bereits schon jetzt – sehr breit gefächerte, spitzenmedizinische Behandlungsangebot der Klinik weiter ausbauen. Den Fokus legt er dabei auf die Förderung der interdisziplinären Chirurgischen Onkologie sowie auf Lehre und Forschung. Die Universitätsklinik für Chirurgie folgt damit zukunftsorientierten Wegen und Zielen und stärkt die Position der Salzburger Universitätskliniken als Krebszentrum und onkologischer Vollversorger.
Das Kinderzentrum am Salzburger Universitätsklinikum hat die Certkom-Zertifizierung durch painCert, der Gesellschaft für schmerztherapeutische Zertifizierung in Bochum erfolgreich bestanden. Als erstes Kinderzentrum in Österreich erfüllt das interdisziplinäre Schmerzmanagement am SALK Kinderzentrum mit der UK für Kinder- und Jugendheilkunde inklusive dem Sonderauftrag für Neonatologie, der UK für Kinder- und Jugendchirurgie, sowie die im Kinderzentrum tätigen Mitarbeiter der UK für physikalische Medizin und der UK für Anästhesiologie, perioperative Medizin und allgemeine Intensivmedizin des „Certkom – Qualifizierte Schmerztherapie“-Programmes. Eine gute Schmerztherapie steigert nicht nur den Komfort des Patienten. Sie trägt auch dazu bei Komplikationen zu reduzieren, die Rekonvaleszenz zu beschleunigen, das Risiko der Entwicklung chronischer Schmerzen zu begrenzen und Kosten zu minimieren.

2008 wurden 72 medizinischen Stellen geschaffen:
Salzburg | SALK. Im Geschäftsjahr 2008 konnte die SALK trotz steigender Patientenzahlen und Personalkosten eine Punktlandung bei den Budgetvorgaben des Landes erzielen. Das Kostenaufkommen der SALK betrug 2008 rund 401 Mio. Euro und der darin enthaltene Landeszuschuss (Abgang) beträgt rund 16% der Gesamtkosten - de facto 64,2 Mio. Euro. Insgesamt 62% der Gesamtkosten sind Personalkosten – rund 251 Mio. Euro. Die Reduzierung der nichtmedizinischen Kosten und eine straffe monatliche Kontrolle der Budgets war Voraussetzung für die wirtschaftliche Führung der SALK im Budgetjahr 2008. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Zentrumsmedizin und Qualität, wesentliche Einsparungen wurden im Einkauf (3,7 Mio. Euro) und in der IT (1,2 Mio. Euro) erzielt. „Das Land leistet durch seine jährliche Abgangsdeckung einen unersetzlichen Beitrag für den Bestand der SALK und für höchste medizinische Qualität“, so Finanzreferent LH-Stv. David Brenner. Und SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vost betont: „Unser Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung und die Schaffung der dazugehörigen baulichen Rahmenbedingungen für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten. Der SALK Masterplan ist dafür die wichtigste baustrategische Grundlage. Aufgrund der bundesweiten Unterdeckung in der Fondsfinanzierung ist die Schere zwischen steigenden Personaltarifen und Medikamentenkosten einerseits und wesentlich geringer steigenden Fondsmitteln andererseits für uns unausweichlich. Durch das Gegensteuern vor allem im nicht-medizinischen Bereich kann nur ein Teil der Abgangsentwicklung ausgeglichen werden.“
Bestrahlung während der Operation - Punktgenaue und hochdosierte Strahlendosis
Die intraoperative Radiotherapie (IORT) ist die direkte Bestrahlung eines Tumors während der Operation. Bisher wurden über 1600 Patientinnen und Patienten in der Salzburger Universitätsklinik für Radiotherapie und Radioonkologie unter der Leitung von Univ.-Prof. Felix Sedlmayer intraoperativ bestrahlt – damit verfügt man in der Salzburger Radiotherapie und Radioonkologie weltweit über die meiste Erfahrung. Morgen startet anlässlich der 10-jährigen Anwendung des IORT Programms ein wissenschaftliches Symposium mit internationalen Experten. Einem Fachpublikum werden bisherige klinische Erfahrungen am Beispiel des Mammakarzinomes und der HNO-Tumore präsentiert. Drei der international wichtigsten IORT Experten Filipe Calvo, Vincenzo Valentini und Frederik Wenz werden über Strahlenbiologie und den klinischen Einsatzgebietenten der IORT berichten.
In der Zentralambulanz der Christian Doppler Klinik stehen den Patienten unter einem „Ambulanzdach“ die Allgemeine und die Spezialambulanzen aus den Fachbereichen Neurologie, Neurochirurgie, Internistische Geriatrie und Anästhesie zur Verfügung. Das Team aus engagierten Ärzten, Krankenschwestern, Pflegern und administrativem Personal kann noch besser und schneller in der Diagnostik zusammenarbeiten. Die Wege reduzieren sich auf ein Minimum.
Mit einem Spatenstich erfolgt am Freitag, 19. Juni, der offizielle Startschuss für die Chirurgie West II. Bei einem der ambitioniertesten Projekte der Salzburger Landeskliniken (SALK) in den vergangenen Jahrzehnten handelt es sich um einen Erweiterungsbau für die vor sechs Jahren fertiggestellte Chirurgie West. Er bringt 85 neue Betten und vereint Orthopädie, Physikalische Medizin, Interdisziplinäre Endoskopie samt Bauchzentrum sowie Zentrale Notaufnahme. Die Kosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf 45,55 Millionen Euro.
Sommer, Sonne – raus in die freie Natur zum Sporteln! Für 1.487 Menschen endete dieses Motto im vergangenen Sommer an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der Salzburger Landeskliniken. Dort mussten sie nach einem Sportunfall behandelt werden.
Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner ist ab sofort neuer Primar an der Universitätsklinik für Chirurgie im Salzburger Universitätsklinikum. Nicht nur durch seine internationalen wissenschaftlichen Leistungen qualifiziert er sich als Bestgereihter, sondern auch seine umfassenden Managementausbildungen und –Erfahrungen, seine persönliche und soziale Kompetenz überzeugten. Professor Öfner ist breit ausgebildeter Allgemeinchirurg mit Schwerpunkt Bauchchirurgie (Visceralchirurgie). Bei der chirurgischen Behandlung von Darmerkrankungen liegt er mit mehr als 1000 Eingriffen in der kolorektalen Chirurgie und der Rektumchirurgie im internationalen Spitzenfeld. Das minimal invasive Vorgehen beim Rektumkarzinom geht auf seine Initiative zurück. Viel chirurgisches Geschick beweißt Prof. Öfner bei mehr als 200 transplantationschirurgischen Eingriffen.
Das neue Eltern-Baby-Zentrum/Perinatalzentrum Salzburg nimmt immer mehr Gestalt an. Rohbau lässt bereits jetzt hohen Nutzen des Neubaus erkennen.
Allgemeinmedizinische, barrierefreie Betreuung für gehörlose oder schwerhörige Menschen gibt Betroffenen Sicherheit.
Nicht hören zu können, bedeutet nicht nur ein Leben in Stille zu führen, sondern auch in alltäglichen – für hörende Menschen selbstverständlichen – Dingen wie etwa einem Arztbesuch immer auf die Hilfe Dritter angewiesen zu sein. Für Betroffene ist es deshalb eine enorme Hilfe, wenn ÄrztInnen in der Gebärdensprache mit ihnen kommunizieren können. "Mit der Einrichtung der Gehörlosenambulanz vor zehn Jahren nahm das Landeskrankenhaus Salzburg als zweites Spital österreichweit eine Vorreiterrolle ein und legte den heute rund 600 gehörlosen oder schwerhörigen PatientInnen im Land Salzburg eine Brücke zu optimaler allgemeinmedizinischer Betreuung", betont Sozial- und Gesundheitsreferentin Erika Scharer. Das Jubiläum wird jetzt gebührend gefeiert.
Samstag, 9. Mai 2009
10.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im
Landeskrankenhaus,
Müllner Hauptstraße 48, 5020 Salzburg
PRESSEKONFERENZ: Neuer Vorstand der Universitätsklinik für Urologie und Andrologie am Salzburger Universitätsklinikum - Vorstellung von Univ.-Prof. Dr. Günter Janetschek
Patientinnen und Patiententag bei Onkologie Frühjahrstagung
SALZBURG. Rund 450 österreichische Onkologen und an die 150 Experten aus der onkologischen Pflege werden im Rahmen der Frühjahrstagung der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie ab Donnerstag, 16. April in Salzburg tagen. Dem Veranstalter Univ.-Prof. Dr. Richard Greil vom Salzburger Universitätsklinikum ist es im Namen der Fachgesellschaft für Hämaologie und Onkologie ein besonderes Anliegen einen Patientinnen und Patiententag anzubieten. Bei der Veranstaltung können Krebspatient/-innen und ihren Angehörigen die Möglichkeit zur Darstellung ihrer speziellen und persönlichen Probleme nutzen. Die onkologischen Spezialisten Experten werden versuchen sehr auf deren konkreten Bedürfnisse einzugehen.
Psychologiestudentin führt mit Ohrimplantaten ein fast „normales“ Leben und engagiert sich für StudentInnen mit Behinderung.
Gestern wurde Magdalena Öttl im Salzburger Hotel Sacher das mit 6.000 Euro dotierte Graeme Clark Cochlear Stipendium verliehen.
Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner, bisher stellvertretender Direktor und Geschäftsführender Oberarzt der Klinischen Abteilung für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie der Medizinischen Universität Innsbruck wird neuer Primar an der Universitätsklinik für Chirurgie im Salzburger Universitätsklinikum.
Gemäß § 11 Zivilluftfahrt-Vorfall-Notfallmaßnahmenverordnung wird morgen, 10. März 2009 zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr eine Hubschraubereinsatzübung im Landeskrankenhaus - Universitätsklinikum Salzburg stattfinden.
Die SALK werden von der Alpenmilch Salzburg Ges.m.b.H. täglich mit Milch, Joghurt, Rahm, Sauerrahm, Butter und Topfen beliefert. Im Jänner dieses Jahres gab es bei der Alpenmilch Salzburg Ges.m.b.H. durch die Umstellung auf ein neues Logistiksystem mehrere Wochen Lieferschwierigkeiten.
Neuer Betriebskindergarten, -Krabbelstube und -Kinderhort für Kinder von SALK MitarbeiterInnen wird eröffnet (rd. 2 Mio. Euro).
Salzburg. "Mit dem neuen Betriebskindergarten der SALK im Landeskrankenhaus wurde ein Musterprojekt umgesetzt", betont Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller. "Ein Muster-projekt deshalb, weil zwei wichtige Anforderungen optimal erfüllt werden: Die Eltern wissen ihre Kleinen bestens be-treut und profitieren von maßgeschneiderten Öffnungs-zeiten. Und die Kinder dürfen sich auf eine wunderbare neue Umgebung im Baumhaus freuen. Es ist für sie ein idealer Ort zum Spielen und zum Wohlfühlen nahe an der Natur", so Burgstaller. Eltern und Kinder sind begeistert. Nach der umfassenden Standortsuche wird nun der neue Baumhaus Kindergarten für 124 Kinder von 1 bis 10 Jahren eröffnet.
Verstärkte Hygienemaßnahmen im LKH aufgrund norovirusbedingter Brechdurchfälle
In der Universitätsklinik der I. Medizin des Landeskrankenhauses Salzburg besteht zur Zeit aufgrund der akuten Erkrankungen durch norovirusbedingten Brechdurchfall ein Aufnahmestopp für stationäre PatientInnen in allen Stationen. Besuche werden auf den Stationen der UK für I. Medizin nur in Ausnahmefällen zugelassen.
Seit Jahresbeginn 2009 wurde die Erkrankung bei 22 PatientInnen und 14 MitarbeiterInnen in der I. Medizin registriert.
Generationenmanagement: Die SALK pflegen das Arbeitsvermögen ihrer Mitarbeiter/-innen und bringen Altern und Arbeit in Balance
Die demografische Entwicklung macht alterns-gerechtes Arbeiten immer wichtiger. Um die Arbeitsfähigkeit der MitarbeiterInnen langfristig zu erhalten, zu sichern und zu fördern, haben die Salzburger Landeskliniken ein spezielles Programm ins Leben gerufen. Das Küchenteam durchläuft derzeit zum Beispiel ein Pilotprojekt in dem es um Vorsorgeberatung zur Erhaltung und Förderung des Arbeitsvermögens geht.
Erfolgreiche Bilanz von Internistischer Sonderstation und Interner Ambulanz
1 Jahr Internistische Sonderstation an Universitätsklinik für Geriatrie: Erfolgreiche Angebots-Erweiterung – Station zu 90 Prozent ausgelastet
Mit der Internistischen Sonderstation an der Universitätsklinik für Geriatrie ist man für die Anforderungen der Zukunft bestens gerüstet: Die prä- und postoperativen Betreuung betagter PatientInnen wird durch die Zunahme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer wichtiger. Die Interne Ambulanz an der Christian-Doppler-Klinik verkürzt die Wege der PatientInnen entscheidend.
Viele alkoholbedingte Unfälle und Verletzte
Bereits um 16 Uhr wurde am Silvestertag die erste akute Alkoholvergiftung mit 2,43 Promille in die INA-Internistische Notaufnahme des Salzburger Universitätsklinikums eingeliefert. Die Promille-Höchstmarke bei den erwachsenen Patienten wurde mit 3,03 in der Alkoholwachstation der Christian-Doppler Klinik verzeichnet. Insgesamt mussten 47 Patienten wegen übermäßigen Alkoholkonsum im Salzburger Universitätsklinikum behandelt werden – darunter waren 9 Jugendliche unter 18 Jahren. Mit 2,54 Promille wurde ein erst 17-Jähriger eingeliefert. Der jüngste Patient war 15 Jahre alt – er hatte 1,28 Promille.

Patient im Bild: Hermann Limmert, der sich am vergangenen Wochenende beim Skifahren die Schulter verletzte und von Prim. Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch operiert wurde.
DGKS im Bild:Susanne Ehrschwendtner, Diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester (DGKS) auf der Klassestation der Universitätsklinik f. Unfallchirurgie und Sporttraumatologie
Unter 30-Jährige verletzten sich am häufigsten – die meisten Schwer- und Schwerstverletzten sind über 60
SALZBURG. Der letzte Schwung vor dem Einkehrschwung zu Mittag und schon ist es passiert. Ein Sturz und das verdrehte Knie schmerzt. – Ein typischer Schiunfall. 504 PatientInnen und Patienten wurden in der Wintersaison 2007/2008 nach Verletzungen beim Wintersport an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie versorgt. Fast 40 Prozent der erwachsenen verletzten SchifahrerInnen waren übergewichtig.
Im Vergleich zur vorangegangen Saison ist die Zahl der Pistenunfälle in der Wintersaison 2007/2008 von 448 auf 504 leicht angestiegen. Die Zahlen zeigen deutlich, dass sich sowohl Kinder als auch Erwachsene mit knapp 70 Prozent am häufigsten beim Schifahren verletzen. Die meisten Verletzten sind unter 30 Jahre alt. Der prozentuell höchste Anteil schwerer und schwerster Verletzungen fand sich in der Gruppe der über 60 Jährigen. Seit 1993 erhebt die Universitätsklinik f. Unfallchirurgie und Sporttraumatologie 2-mal jährlich die Daten von Winter- und Sommersportverletzten.
Vorstellung neue SALK Geschäftsführung
Burkhard van der Vorst ist ab sofort für die Entwicklung der SALK verantwortlich. Neben der Einhaltung des Budgets stehen die Weiterentwicklung der Kliniken und die Entwicklung einer ganzheitlichen medizinischen Strategie zu Gunsten von PatientInnen und MitarbeiterInnen im Mittelpunkt.

Salzburg. Univ.-Prof. Dr. Günter Janetschek, seit 2008 Primar an der Abteilung für Urologie am Krankenhaus der Elisabethinen/Linz wird neuer Primar der Universitätsklinik für Urologie und Andrologie im Salzburger Universitätsklinikum. Dies wurde beim heutigen Hearing einstimmig aufgrund seiner hervorragenden fachlichen- und wissenschaftlichen Qualifikationen entschieden. Nicht nur durch seine internationalen wissenschaftlichen Leistungen qualifiziert er sich als Bestgereihter, sondern auch seine umfassenden Managementausbildungen und –Erfahrungen, seine persönliche und soziale Kompetenz haben die Hearingkommission überzeugt. Professor Janetscheks medizinische Schwerpunkte sind im gesamten Spektrum der Urologie zu finden – vor allem aber in der laparoskopischen Chirurgie.
Seit 1992 beschäftigt sich Janetschek intensiv mit der laparoskopischen Chirurgie. Dafür ist ein umfassendes Wissen und chirurgische Erfahrung in den Bereichen Onkologie (Nierntumor, Prostata-Ca, Blasentumor, Hodentumor), rekonstruktive Chirurgie (Nierenbeckenplastik, Psoas-Hich), Endokrinologie (Nebenniere), Urologie der Frau (Sacrocolpopexie) und Kinderurologie (Kryptorchismus, Neprektomie, Heminephroureterektomie) notwendig. Weltweit erfolgreich ist Professor Janetschek mit seinen Lehrbüchern über die laparoskopische Chirurgie. Seine Ziele für Salzburg werden unter anderem die Etablierung der laparoskopischen Chirurgie in der Urologie sein. Wie auch der Weiterausbau der Endourologie, Steintherapie und Inkontinenztherapie (Beckenbodenzentrum und Prostatazentrum). Sein Schwerpunkt liegt in der urologischen Onkologie, was der strategischen Ausrichtung des Salzburger Universitätsklinikums entspricht.
VP-Landesrätin Doraja Eberle überzeugt sich vom neuen Eltern-schulenprogramm, das wieder Workshops und Kurse zur Förderung der Gesundheit von Kindern vor und nach der Geburt anbietet
Rauchverbot in allen Innenräumen der SALK – Schaffung von gekennzeichneten überdachten Raucherplätzen im Freien, Flächendeckende Rauchverbotskenn-zeichnung, Hilfe zur Rauchentwöhnung und Einrichtung einer Intranetseite „Gemeinsam Rauchfrei“.
Die erste RockCharity, die am Samstag, 22. 11. 2008 im Gusswerk Salzburg stattfindet, stellt ihre Einnahmen zu 100 Prozent PatientInnen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie zur Verfügung. Damit sollen Kosten für spezielle Pflegemaßnahmen und Heilbedürfnisse abgedeckt. Insgesamt werden sieben Salzburger Bands auftreten.
Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer ist der erste Nicht-Amerikaner, der von der American Association of Cardiovascular and Pulmonary Rehabilitation ausgezeichnet wurde. Der Salzburger Mediziner ist Vorstand des Universitätsinstituts für präventive und rehabilitative Sportmedizin am Salzburger Universitätsklinikum und bekam die einzige und somit höchste wissenschaftliche Auszeichnung dieser Fachgesellschaft – den Michael L. Pollock Established Investigator Award. Ausschlaggebend war seine Forschung, die nach Meinung der Gesellschaft von übergeordneter Bedeutung für den klinischen Alltag im Bereich der Rehabilitation von PatientInnen mit kardiovaskulären Erkrankungen ist.
Die Räumlichkeiten des Universitätsinstituts für Radiologie im LKH wurden mit rund 2 Mio. Euro saniert. Zusätzlich sind seit kurzem im LKH und CDK zwei neue 3T MR Geräte zu je 1,4 Mio. Euro im Einsatz. 3Tesla MR – der Magnetresonanz-Tomograf der neuen Generation macht Erkrankungen leichter sichtbar. Für die Patientinnen und Patienten verbessern sich dadurch die Heilungschancen und die Zeit für die Untersuchung wird verkürzt.

Kongress zeigt neue Perspektiven in der Sportmedizin auf
Experten zum Thema:
Mag. David Brenner: Landeshauptmann-Stellvertreter, Sportlandesrat von Salzburg
Prim. Univ.-Prof. Dr.Dr. Josef Niebauer: Vorstand des Universitätsinstituts für präventive und rehabilitative Sportmedizin der PMU, Institut für Sportmedizin des Landes Salzburg
Prim. Univ.-Prof. Dr.Dr. Anton Wicker: Vorstand der Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Sportmedizin: Mit Bewegung behandeln – Kongress bietet Möglichkeiten zum fachlichen Austausch
SALZBURG / Sportmedizin abseits des Leistungssports. Salzburg ist auf diesem Gebiet Vorreiter und deshalb auch Veranstaltungsort des ersten Dreiländertreffens für Sportmedizin, das von 25. bis 27. September stattfindet. Ziel der Veranstaltung ist es, ExpertInnen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich zum Erfahrungs-austausch an einen Tisch zu bringen. Dabei geht es um die Gebiete Sportmedizin, Prävention, aber auch Rehabilitation.
„Die Krankheiten, die durch Bewegungsmangel entstehen, nehmen zu“, weiß Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner. "Eine vor kurzem veröffentlichte Studie der fhs-Forschung Salzburg zeigt auf, dass mehr als ein Drittel aller Salzburgerinnen und Salzburger sportlich überhaupt nicht aktiv ist; in der Gruppe der jungen Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren ist dieser Wert noch einmal signifikant höher. Umso wichtiger ist es, dieser Entwicklung gezielte Schritte entgegenzusetzen. Es freut mich, dass einige dieser bedeutenden Schritte hier in Salzburg gemacht werden. Der Sportlandesrat unterstreicht die Bedeutung von Salzburg als Austragungsort für Sportveranstaltungen und Kongresse. „Salzburg versteht sich als Sportland und ist daher auch prädestiniert für den inhaltlichen Austausch im Rahmen solcher internationaler Kongresse. Es ist daher sehr passend, dass auch das Dreiländertreffen für Sportmedizin in Salzburg stattfindet“, sagt Brenner.
Spitzenmedizinische Schwerpunktchirurgie unter neuer interimistischer Leitung von Priv. –Doz. Dr. Paul Sungler
Mit September 2008 tritt Priv.- Doz. Dr. Paul Sungler, als neuer interimistischer Leiter der Universitätsklinik für Chirurgie am Universitätsklinikum – Landeskrankenhaus Salzburg die Nachfolge von Univ.-Prof. Hubert J. Stein, dem bisherigen Vorstand und Primar der UK für Chirurgie an. Die Stelle des Vorstandes der UK für Chirurgie ist bereits ausgeschrieben - der Bestellungsprozeß ist so bereits im vollem Gange.
Mit einem eigenen Schmerzmanagement stellen die Salzburger Landeskliniken die umfassende Betreuung von ambulanten und stationären Patientinnen und Patienten in Sachen Schmerz sicher.
Für das Reformpoolprojekt „Präoperative Befundung“ wurden „routinemäßige“ Untersuchungen hinterfragt. Durch die Vermeidung von doppelter Befunderstellung wird das Gesundheitswesen effektiver und effizienter. PatientInnen müssen keine unnötigen Untersuchungen über sich ergehen lassen und sparen sich so auch viele – teils beschwerliche – Wege.
Behandlungskonzept betont gemeinsames Erarbeiten neuer Wege
Umfassendes Angebot an psychologischer und medizinischer Diagnostik und Therapie ermöglicht individuelle Abstimmung. Möglichkeiten zu genauer Beobachtung lassen neue Wege der Unterstützung für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und deren Eltern finden.
der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie,
der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie
und der Universitätsklinik für Physikalische Medizin
Mit der Gründung der Wirbelsäulenstation wird ein Schwerpunkt gesetzt: Durch die enge Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Neurologie kann ein vollständiges Therapiespektrum bei Wirbelsäulen-erkrankungen angeboten werden. – Ein Angebot, das in dieser Organisationsform in Österreich einzigartig und wegweisend ist.
Operations-Säle und Betten werden freigehalten, zusätzliche Ärzte stehen bereit:
Salzburger Universitätskliniken sind Turnierklinik und fit für die EURO 2008 TM
Erkrankungen des Sehzentrums werden immer häufiger diagnostiziert:
Die Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie ist bei der Behandlung von altersbedingter Makuladegeneration österreichweit führend. Selbst schwerwiegende Formen können erfolgreich behandelt werden.
Palliativstation ermöglicht würdevolle Gestaltung des letzten Lebensabschnittes
Auf der neuen Palliativstation werden Patientinnen und Patienten mit schwersten Erkrankungen – meist Krebserkrankungen – betreut. Bewusst wird eine angemessene Atmosphäre für diese Krankheits- und Lebensphase geschaffen.
Kernspintomografie nimmt wichtige Rolle in Diagnostik, Behandlung und in der Forschung ein:
Magnetresonanz-Tomograf der neuen Generation macht neurologische Erkrankungen leichter sichtbar. Für die Patientinnen und Patienten verbessern sich dadurch die Heilungschancen und die Zeit für die Untersuchung wird verkürzt.
SALK Bildungszentrum
Europäisches Niveau für SALK Bildungszentrum
1 Million Euro Investition für moderne Arbeits- und Unterrichtsbedingungen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Gesundheitsberufen im Bundesland Salzburg
Neueröffnung der Ambulanz für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktion / IVF-Labor – Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Medizinische Hilfe von der Konzeption über künstliche Fortpflanzungshilfe und Pränataldiagnostik bis hin zur Geburt im LKH – Salzburger Universitätsklinikum
Hochsicherheitsbereich für hoch infektionsanfällige Patienten mit Blut- und Knochenmarkskrebserkrankungen.
Mitarbeiterumfrage – Ergebnis zum „Gemeinsam Rauchfrei“- Projekt
in den Salzburger Landeskliniken
Erste Reaktionen: Viel Lob und mehr Nachfrage als geplant
Salzburg. Seit einigen Tagen kocht die SALK-Küche – im wahrsten Sinne des Wortes – unter der Leitung von Küchenchef Alexander Wenig auch für die MitarbeiterInnen im Landesdienst. Der für den logistischen und wirtschaftlichen Ablauf verantwortliche Leiter der SALK Wirtschaftsbetriebe, Mag. Stefan Bammer ist zufrieden: „Damit die Landesbediensteten zwischen 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr beste Qualität und Auswahl auf ihrem Mittagstisch vorfinden, liefern wir an 245 Tagen/Jahr jeweils zwischen 300 und 400 Menüs an die drei Landeskantinen.“ Die erste Reaktionen der Landesbediensteten sind mehr als positiv, denn die Liefermenge ist bereits nach den ersten Tagen auf über 400 Menüs angestiegen. „Wir bekommen viel Lob von den MitarbeiterInnen im Landesdienst. Ein Signal für uns, dass Auswahl und Qualität stimmen!“, betont Küchenchef Alexander Wenig.
Wintersportstatistik 2006/2007
- der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie,
- der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie
- und der Universitätsklinik für Physikalische Medizin u. Rehabilitation.
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Herbert Resch
Vorstand Universitätsklinik f. Unfallchirurgie und Sporttraumatologie
Prim. Univ.-Prof. Dr. Günther Schimpl
Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie
Prim. Univ.-Prof. DDr. Mag. Anton Wicker
Vorstand der Universitätsklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation
Dr. Clemens Hübner
Oberarzt, Universitätsklinik f. Unfallchirurgie und Sporttraumatologie
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde:
Vorstellung: Zwischenlösung Kinderklinikambulanz
Investitionen für die beste Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Müttern und Eltern im Salzburger Universitätsklinikum
Regierungsbeschluss SALK 2020 Masterplan:
Gewinn für Patienten und Mitarbeiter
Die SALK – Salzburger Landeskliniken sind das starke Herz des Salzburger Gesundheitssystems: Von fast 160.000 Krankenhausaufenthalten ist jeder zweite einer in der SALK (Landeskrankenhaus 41 Prozent, Christian-Doppler-Klinik 10 Prozent). Dr. Max Laimböck bezeichnete den heutigen Regierungsbeschluss über den Masterplan als ein wichtiges Signal, das die Salzburger Landeskliniken als Zentralkrankenhaus weiterhin den Weg der Spezialisierung in Richtung Spitzenmedizin gehen wird.
30 Jahre Sportmedizin = 30 Jahre medizinische Betreuung von Breiten- und SpitzensportlernZahlen & Fakten:
· MitarbeiterInnen: 4 ÄrztInnen (1 Teil- und 3 Vollzeit); 2 Medizinisch-technische AssistenInnen (2 Teilzeit)
· Ambulante Frequenz (2006): 2.655
· Anzahl der Laborleistungen/jährlich (2006): 3.447
· Anzahl der sonstigen erbrachten Leistungen (2006): 2.563
Öffnungszeiten:
Montag-Freitag 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
Anmeldung:
SA | LK – Salzburger Landeskliniken
Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität; Institut für Sportmedizin des Landes Salzburg
Lindhofstraße 20, A - 5020 Salzburg
Telefon: 0043 (0)662 - 4482 – 4270; Telefax: 0043 (0)662 - 4482 - 4274
sportmedizin@salk.at | www.salk.at/sportmedizin

Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe:
Moderne Geburtshilfe ist sanft und sicher – Eröffnung der neuen Entbindungsräume im LKH
SALZBURG. "Was für eine wunderschöne Umgebung um auf die Welt zu kommen" zeigt sich Gesundheitsreferentin Gabi Burgstaller über die neuen Entbindungsräume begeistert. "Über 20 Jahre waren diese Räume, in denen tausende Mütter ihre Kinder auf die Welt brachten desolat, jetzt werden diese Räume das wunderschöne Herz des neuen Eltern – Baby Zentrums werden." So Burgstaller weiter. Schon bisher habe das hervorragende Team unter Prof. Staudach hervorragende Arbeit unter unwürdigen Umständen geleistet, sie habe immer wieder großes Lob von Eltern für das engagierte Team gehört, unter Zuständen wie z.B. einem undichten Dach im Kreissaal sei aber letztendlich auf Dauer kein vernünftiges Arbeiten möglich gewesen. Deshalb sei es für sie klar gewesen, mit Regierungsbeschluss die Finanzierung und damit den Neubau sicherzustellen. Die Synthese aus angenehmer Atmosphäre und größtmöglicher Sicherheit während der Geburt ist in den neuen Entbindungsräumen in der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Wirklichkeit geworden. Im Gesamtprojekt des Eltern-Baby-Zentrums (Perinatalzentrum, kurz PNZ) wurde als erste Maßnahme die Entbindungsräume auf rund 500m2 im 2. OG der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe erneuert. Die 2,7 Mio. Euro wurden gut investiert – die neu gestalteten Räume bieten alle Annehmlichkeiten, die sich Frauen in „besonderen Umständen“ erwarten. Das Team von Hebammen und Ärzten wünschten sich für die neuen Räumlichkeiten „Wellnesscharakter “ und ein „freundliches Raumklima“. Um diese Wünsche realisieren zu können wurde eine eigene Beratungsfirma für die Umsetzung der Innenraum-Gestaltung beauftragt. Das Licht- und Farbkonzept der neuen Entbindungsräume wirkt besonders harmonisierend und schafft den gewünschten Wellnesscharakter. Das ganzheitliche Versorgungskonzept mit der individuellen Betreuung der Schwangeren, des ungeborenen Kindes und der Familie sowie die Begleitung vor, während und nach der Geburt in Verbindung von Hochleistungsmedizin mit den sanften Methoden honorieren die werdenden Mütter der Universitäts-Frauenklinik in Salzburg: Die Zahl der Geburten in der Klinik liegt seit vielen Jahren unverändert bei rund 2.200 (2006). Somit ist Salzburg nach der Landesfrauenklinik in Linz (rund 3000 jährlich) die zweitgrößte Geburtsklinik in Österreich.
Ein gesunder Lebensstil beinhaltet als wesentlichen Bestandteil die körperliche Bewegung. Bevor man aber nach Jahren der Sportabstinenz mit dem Training wieder neu beginnen kann, ist es notwendig, den eigenen Gesundheitszustand zu kennen, um Sport ohne Gefahren genießen zu können. Hier ist es unbedingt notwendig sich vor Beginn des Trainings sportmedizinisch untersuchen zu lassen.

Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten: Erfolgsstory: Ich geHÖRE wieder dazu – Cochlea-Implantationen in Salzburg
SALZBURG. Die Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten am Landeskrankenhaus Salzburg – Universitäts-klinikum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität - ist seit vielen Jahren ein Kompetenzzentrum für alle operativen und konservativen Behandlungen im Bereich der Hals-, Nasen- und Ohren-Heilkunde, einschließlich von gut- und bösartigen Tumoren der Schädelbasis und der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie. Darüber hinaus ist die Universitäts-HNO-Klinik neben dem AKH in Wien das größte Zentrum für Cochlea-Implantationen bei gehörlos geborenen bzw. hochgradig schwerhörigen oder ertaubten Kindern und Erwachsenen in Österreich. Im Unterschied zum Hörgerät, welches nur akustische Signale verstärkt, ersetzt das Cochlea-Implantat die Funktion des Innenohres und bietet damit auch nach Ausfall der „Hörschnecke“ völlig tauben Menschen wieder eine Chance zu Hören. "Die Cochlea Implantate sind Wunderwerke der Medizin – hier ersetzt ein Minicomputer erstmals – zumindest teilweise – die Funktion eines Sinnesorganes. Ich sage Danke im Namen all der Betroffenen, für die Sie in die Mauer der Stille eine Bresche schlagen." betont Gesundheitsreferentin Burgstaller. Nur durch die Zusammenarbeit eines eingespielten Teams von Spezialisten der verschiedensten Bereiche ermögliche das Durchbrechen dieser "Schallmauer", so Burgstaller weiter. Gerade für hörbehinderte Kinder bedeute das Cochlea Implantat den Zugang zu einem halbwegs "normalen" Leben, normaler Schule und Ausbildung. "Ihre Arbeit rechnet sich deshalb mehrfach: Gesundheitspolitisch, ökonomisch und sozial, vor allem aber menschlich," ist Landeshauptfrau Burgstaller überzeugt.
Bestens gerüstet:
SALK-Salzburger Landeskliniken sind fit für die Fußball Europameisterschaft 2008
„Insgesamt werden an den EM 2008 Spieltagen 50 Betten an den Salzburger Landeskliniken bereitstehen: 20 Betten auf der Internen Abteilung, 20 auf der Unfallchirurgie und zehn Betten auf der Kinderchirurgie“, erklärt
Univ.-Doz. Dr. Doris Mack, Stellvertretende Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses und Euro 2008 Notfallplan-Projektleiterin.
Gerhard Pöttler ist neuer Wirtschaftsdirektor im Salzburger Landeskrankenhaus
Die Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie und das Land Salzburg sagen dem heimtückischen Räuber der Sehkraft weiterhin den Kampf an.
Zehn Jahre Glaukomvorsorge in Salzburg: Keine Chance dem Grünen Star!
Interessenten für die Vorsorgeuntersuchung "Grüner Star" können sich NUR
jeweils Mittwoch und Donnerstag von 14.00 bis 15.30 unter der Nummer 4482-57379 anmelden !
Erfolgreiche Suizidprävention in Salzburg
In den letzten 40 Jahren haben sich in Salzburg noch nie so wenig Menschen das Leben genommen, wie 2006.
Im Sonderauftrag für Suizidprävention an der CDK werden nicht nur suizidgefährdete Menschen stationär behandelt, das Team um PD Dr. Reinhold Fartacek leistet seit 2000 im Auftrag des Landes Salzburg auch eine bundeslandweite Präventionsarbeit.
III. Medizinische Universitätsklinik mit Hämatologie, Internistischer Onkologie, Hämostaseologie, Infektologie und Rheumatologie; Labor für Immunologische und Molekulare Krebsforschung
Erstmals in Salzburg Stammzellengewinnung möglich:
Eröffnung Stammzellenlabor – wesentliche Verbesserung für Salzburger Tumorpatienten
Bauvorhaben-Gesamtkonzept Interdisziplinäres Kinderzentrum
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Sonderauftrag für Neonatologie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie

20 Jahre Spezielle Gynäkologie – Brustzentrum Salzburg
Im Jahr 2006 zählte man 391 Neuerkrankungen in Salzburg – in Österreich liegt die Zahl der Neuerkrankungen bei rund 5.000
Österreichweit erreicht das Brustzentrum Salzburg Spitzenwerte bei der erfolgreichen Behandlung von Brustkrebs. Und das mit großem Erfolg:
„Mit einer Brusterhaltungsrate von 80 Prozent sind wir in Österreich führend“, so Prim. Menzel stolz, „auch durch die Anwendung der Intraoperativen Bestrahlung (IORT = Intraoperative Radiotherapie) erreichen wir absolute Spitzenwerte im Kampf gegen den Krebs.“ Der hohe medizinische Standard wurde sogar mehrmals durch eine internationale Zertifizierung bescheinigt. Heute feiert Primar Univ.-Prof. Dr. Christian Menzel und sein Team das 20-jährige Bestehen der Abteilung. Landeshauptfrau und Gesundheitsreferentin Gabi Burgstaller gratuliert dem international renommierten Spezialistenteam der Universitätsklinik für Spezielle Gynäkologie – Brustzentrum Salzburg. 2006 erkrankten in Salzburg 391 Frauen an Brustkrebs. Österreichweit sind es jährlich rund 5.000 Neuerkrankungen – rund jede 7. Frau ist von einer Brustkrebsdiagnose betroffen.
LKH-Kinderwunschklinik bleibt
Weiterhin medizinische Hilfe von der Konzeption über künstliche Fortpflanzungshilfen und Pränataldiagnostik bis hin zur Geburt im Landeskrankenhaus Salzburg.
"Die In-vitro-Fertilisation (IVF) in den Salzburger Landeskliniken kann weiter arbeiten", teilte heute, Dienstag, 26. Juni, Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller mit. "Es ist mir ganz wichtig, dass in unserem öffentlichen Krankenhaus weiterhin Paaren, die sich Kinder wünschen, qualifiziert und zu erschwinglichen Konditionen eine In-vitro-Fertilisation angeboten wird." Es sei vor allem in Zeiten zunehmender Kommerzialisierung ein positives Signal, wenn auch die Erfüllung eines Kinderwunsches weiterhin auch eine öffentliche Aufgabe bleibe.
Fußballer und Radfahrer dominieren Unfallstatistik des Sommers 2006
SALZBURG. 1.752 Patienten wurden im Sommer 2006 an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der Salzburger Landeskliniken nach einem Sportunfall behandelt. Fast die Hälfte hatte sich ihre Verletzungen beim Fußball spielen zugezogen. Radfahren war die zweithäufigste Unfallursache. Bei dieser Sportart ist besonders alarmierend, dass nur ein Viertel aller Sportradfahrer einen Helm trägt. Wird mit dem Fahrrad einkaufen gefahren, schützen gar nur fünf Prozent ihren Kopf.
Universitätsklinik für Geriatrie
Prognose 2030: 2,6 Mio. über 65-Jährige - Große Zukunft für die Geriatrie

Täglich 8 Mio. A4 SeitenNach dem gelungenen Testbetrieb gehen die Salzburger Landeskliniken mit dem ganzheitlichen Klinischen-Informations-System ORBIS® in Betrieb.
Während der Nacht zum 1. Juni 2007 wurden die 600.000 im alten EDV System gespeicherten Personendaten (Name, Anschrift usw.) und die in den SALK ca. 1.500 aktuellen Fälle in das neue Klinische-Informations-System ORBIS® übernommen. Nach Überprüfung der übertragenen Daten hat ORBIS® heute um 7.00 Uhr den Betrieb aufgenommen. „Mit der Einführung des neuen Klinischen-Informations-Systems (KIS) wird die SALK einen großen Meilenstein auf dem Weg in ein modernes, prozessorientiertes Unternehmen im Gesundheitswesen realisieren können“, erklärt Auftraggeber und SALK Geschäftsführer Dr. Max Laimböck. ORBIS® wird bereits in rund 680 Krankenhäusern europaweit eingesetzt. Täglich werden in den SALK rund 30.000 MB an Daten erzeugt – dies entspricht einer Datenmenge von ca. 250 CDs oder 8 Millionen A4-Seiten. Da diese Software-Umstellung für die SALK Mitarbeiter eine große Umstellung im Umgang mit einem neuen EDV System bedeutet und zu Beginn einer so großen Umstellung auch noch Optimierungen vorgenommen werden müssen, sind in den nächsten Tagen vermehrte Wartezeiten bei der Patientenaufnahmen bzw. administrativen Abläufen möglich – Akutaufnahmen sind davon nicht betroffen.
Gemeinsam Rauchfrei
Salzburger Landeskliniken starten „Rauchfreie“ Zukunft am Weltnichtrauchertag 2007
SALZBURG. Gerade für einen gesundheitsfördernden Betrieb soll es ein MUSS sein, eine möglichst rauchfreie innerbetriebliche Umgebung zu gewährleisten. „Rauchfreiheit“ passt besonders gut zur SALK deren Auftrag es ist „Gesundheit & Genesung“ zu fördern. Außerdem besteht aufgrund verschärfter gesetzlicher Bedingungen des Nichtraucher-Schutzes seit 2005 Handlungsbedarf. Am 31. Mai 1987 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Weltnicht-rauchertag ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2007 heißt das Motto „Rauchfrei genießen“ und steht für rauchfreie öffentliche Gebäude ein - insbesondere für die rauchfreie Gastronomie.
8. Internationaler Kongress des „International Club of Radio-Oncology“ (ICRO / ÖGRO 2007) der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie
Punktgenaue und hochdosierte Strahlendosis bei Tumorpatienten
Vorstellung neuester technischer und physikalischer Entwicklungen in der onkologischen Strahlentherapie.

Erstes österreichisches multidisziplinäres und langfristiges Therapieprogramm für übergewichtige Kinder und Jugendliche startet:
Einer Lifestyle-Erkrankung den Kampf ansagen – mit Kompetenz gegen Übergewicht von Kindern und Jugendlichen.
Salzburg. Jedes 4. Kind in Österreich ist übergewichtig – Tendenz steigend! Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) ist eine ernstzunehmende chronische Erkrankung und damit ein gesellschaftliches Problem ersten Ranges. „Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen ist kein rein kosmetisches Problem, sondern eine ernstzunehmende chronische Erkrankung, die nur durch die langfristige Zusammenarbeit von erfahrenen Spezialisten und niedergelassenen Ärzten mit den Betroffenen und deren Familien erfolgreich behandelt werden kann.“, betont Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl, Primar der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde an den Salzburger Landeskliniken. Bisherige Bemühungen zeigten, dass nur Wenigen Betroffenen dauerhaft geholfen werden konnte. Das Therapieprogramm IN FORM profitiert einerseits von der jahrelangen Erfahrung des interdisziplinäres Team, bestehend aus Psychologen, Psychotherapeuten, Ernährungswissenschaftern, Sportwissenschaftern und Ärzten und andererseits von der guten regionalen und internationalen Vernetzung (z.B. Charité Berlin).
Tabuthema Schuppenflechte - 1. Salzburger Infotag!
Die Universitätsklinik für Dermatologie an den Salzburger Landeskliniken (St.-Johanns-Spital) veranstaltet am 19. Jänner 2007 von 13-18 Uhr erstmals einen Informationstag für Menschen, die an Schuppenflechte (Psoriasis) erkrankt sind - der erste Salzburger Psoriasistag (Schuppenflechtetag) bietet einen
Programmteil für Patienten und einen Fortbildungsteil für Ärzte.
Wintersportstatistik 2005/2006
- der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie,
- der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie
- und der Universitätsklinik für Physikalische Medizin.
Neue Herzkatheter-Technologie optimiert Diagnose und Therapie:
Rund um die Uhr für Patienten im Einsatz
Salzburg. Mit dem Allura Xper FD 10/10 steht ab sofort ein neues, hochmodernes Zwei-Ebenen-Röntgengerät für Herzkatheteruntersuchungen am Landesklinikum Salzburg rund um die Uhr zur Verfügung. Das moderne Angiographiesystem der Firma Philips verspricht dabei noch schonendere Möglichkeiten in der Gefäßdiagnostik und Therapie für die Patienten. Vor allem Akutpatienten sollen von den Vorteilen des voll digitalisierten Herzkatheter-Arbeitsplatzes profitieren.
10-Jahrfeier der Salzburger Hornhautbank:
1.000 Hornhauttransplantationen durchgeführt
Hornhautbank versorgt seit zehn Jahren Bevölkerung rasch und umfassend
Salzburg. Die menschliche Hornhaut ist unser „Fenster zur Außenwelt“ und die Voraussetzung für scharfes Sehen. Zahlreiche Krankheiten können zu Trübungen, dem Verlust der Durchsichtigkeit der Hornhaut sowie zur Erblindung führen. Oftmals stellt die Transplantation der Hornhaut die einzige Chance für die Betroffenen dar, ihr Augenlicht weiter zu erhalten. Die Salzburger Hornhautbank ermöglicht seit mittlerweile zehn Jahren die umfassende und schnelle Versorgung der Salzburger Bevölkerung mit den so wichtigen Transplantaten. Außerdem durften sich die Mediziner kürzlich über die 1.000. durchgeführte Hornhauttransplantation freuen.
Neue Methode in der Operation von Hirntumoren:
Vielversprechendes Verfahren an der Salzburger Universitätsklinik für Neurochirurgie
Meilenstein in der Behandlung von Hirntumoren
Salzburg. Jährlich erkranken ca. 450 bis 500 Menschen in Österreich an einem Glioblastom, jenem bösartigen Hirntumor, der am häufigsten auftritt. Glioblastome sind oftmals schwer zu entfernen und das Ausmaß der Tumorentfernung kann nur teilweise ausgeschöpft werden. Eine neue Methode wird nun seit Mai 2006 an der Universitätsklinik für Neurochirurgie in Salzburg angewendet: Die 5-ALA-unterstützte Mikrochirurgie erlaubt eine sicherere operative Entfernung der Tumoranteile. Eine chemische Substanz färbt den Hirntumor ein und macht ihn damit für den Chirurgen besser erkennbar.
Universitätsklinik für Kinder- und JugendchirurgieErfahrener Mediziner an Bord: Univ. Prof. Dr. Günther Schimpl neuer Primar in Salzburg
Salzburg. Mit Univ. Prof. Dr. Günther Schimpl konnte die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie an den Salzburger Landeskliniken einen erfahrenen neuen Primar an Bord begrüßen. Der Mediziner war zuletzt als Vorstand der Kinderchirurgischen Klinik in Graz tätig. Prim. Schimpl wird sich in Salzburg nicht zuletzt seinen medizinischen Spezialgebieten zuwenden, die von der Neugeborenenchirurgie , die Chirurgie der Gallenwegsfehlbildungen, den Korrekturoperationen bei Trichterbrust, Kielbrust über laparoskopische und thorakoskopische Operationen bis hin zu kindlicher Tumorchirurgie reichen. Der 52-Jährige nimmt aber auch sein umfangreiches Konzept zur Weiterentwicklung der Kinderchirurgie in Salzburg voller Tatendrang in Angriff.

Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der PMUSommersportstatistik: Hohes Verletzungsrisiko bei Hobbyfußballern
Salzburg. In der Saison 2005 wurden 1.995 Patienten nach einem Sportunfall in der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie in Salzburg behandelt. Männer sind besonders gefährdet für Sportverletzungen – 8 von 10 Männern verletzen sich beim Sport. Die häufigsten Unfälle waren bei den gängigen Trendsportarten zu verzeichnen, jedoch nahezu jede zweite Sportverletzung ereignete sich beim Fußball. Diese Zahlen beweisen, dass nicht nur im WM- Jahr 2006 König Fußball sein Zepter fest in der Hand hält. Fußball ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der begeisterten Hobbysportler. Nicht nur bei 54,8% der Männer ist Fußball die Nummer eins, sondern auch bei 16,9% der Frauen, und rangiert dabei auf Platz 2 der beliebtesten Sommersportarten. Doch gerade ungeübte Hobbykicker sind beim Fußball spielen einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt. Besonders die Gelenke der unteren Extremitäten, wie z.B. das Kniegelenk und Sprunggelenk sind gefährdet. Dabei fallen knapp 50% aller Sportverletzungen von Sommersportlern auf diese unteren Regionen des Körpers. Auch die Zahl an schweren Verletzungen erhöhte sich im Jahr 2005 im Vergleich zu 2004.

Universitätsklinik für Lungenheilkunde (Pneumologie):
Ja, zur Rauchfreien Gastronomie - Weltnichtrauchertag 31. Mai 2005
Der 31. Mai 1987 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Weltnichtrauchertag ausgerufen und steht seitdem jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2006 heißt das Motto „Tabak: Tödlich in jeder Form“. Rauchen ist eine Sucht. Univ.-Prof. Dr. Michael Studnicka, Vorstand der Universitätsklinik für Lungenheilkunde (Pneumologie) ruft zum „Rauchstopp“ auf: „Wir wollen die Salzburger Raucher und Raucherinnen am Weltnichtrauchertag dazu motivieren, ab dem 1. Juni 2006 vier Wochen lang nicht zu rauchen, um ihnen dadurch den Schritt zur langfristigen Aufgabe des Rauchens zu erleichtern.“ Die Ärzte der Universitätsklinik für Lungenheilkunde und Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller werden am 31. Mai mit einem Nicht-Raucher-Infostand im Europark zum Thema „Rauch-Ausstieg“ beraten und informieren. Zur aktuellen Diskussion zum Thema – Rauchfreie Gastronomie – vertritt Univ.-Prof. Studnicka einen eindeutigen Standpunkt: „Am Beispiel der „Rauchfreien Gastronomie“ Italiens, Irrlands und Schwedens ist ganz klar geworden, dass das Rauchverbot keine wirtschaftlichen Nachteile mit sich bringt. Der Tabakqualm in Gaststätten beeinträchtigt das Wohlbefinden der Gäste merklich - Feinstaubmessungen bestätigen diese Beobachtungen.“ Auch Kinder und Jugendliche würden dadurch profitieren. Das Einstiegsalter in die „Raucherkarriere“ wird jährlich nach unten korrigiert, ein generelles Rauchverbot in Gastronomiebetrieben wäre auch hier ein Schritt in die richtige Richtung. Naturgemäß verhindert die Tabbaklobby weiterhin Initiativen der rauchfreien Gastronomie. Die Salzburger Landeskliniken sind auf dem Weg, in Zukunft ein generelles Rauchverbot in den Kliniken umzusetzen. Thema Rauchfreie Klinikleitung: Die SALK Geschäftsführung geht hier mit einem guten Beispiel voran und ist bereits seit 2005 rauchfrei.

Arbeitsrehabilitation: MEMBER SALZBURG – Der CDK-GartenPsychisch krank – Was nun?
Salzburg. Nach längerer Krankheit oder Arbeitslosigkeit wieder einen Arbeitsplatz zu finden, ist in vielen Fällen nicht einfach und bereitet den Betroffenen oft enorme Sorgen. Noch größere Schwierigkeiten bei der Jobsuche weisen allerdings psychisch kranke Menschen auf. Denn viele Arbeitgeber verweigern nach wie vor die Anstellung eines psychisch kranken Menschen. Betroffene selbst hingegen haben oft Angst vor einer erneuten Überforderung und dadurch bedingten Wiedererkrankung. In Österreich rangieren psychische Erkrankungen bereits an zweiter Stelle der Ursachen für einen frühzeitigen Pensionsantritt (22 % im Jahr 2005). Abgesehen vom persönlichen Leid der Erkrankten hat diese Entwicklung aber auch enorme volkswirtschaftliche Kosten zur Folge. Die Christian-Doppler-Klinik hat nun gemeinsam mit der Pro Mente Salzburg Unterstützungsstrukturen zur Wiedereingliederung psychisch Kranker in den Arbeitsmarkt entwickelt.

Neuestes Diagnosegerät ab Mai im Einsatz: Kampf dem Brustkrebs
1,2 Mio. erkranken jährlich weltweit an Brustkrebs
Salzburg. Die Zahlen sprechen eine eindeutige, warnende Sprache: Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs – weltweit gesehen sind es 1,2 Mio. Menschen pro Jahr (inkl. Männer). In den Salzburger Universitätskliniken diagnostizieren und behandeln die Experten jährlich etwa 300 Neuerkrankungen – betroffen sind vor allem Frauen zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr, der Männeranteil liegt bei ca. 1%. Mittlerweile rangiert Brustkrebs bereits an zweiter Stelle der krebsbedingten Todesursachen. Dabei hätten etwa 95 % der Betroffenen eine Überlebenschance von mindestens fünf Jahren, wenn der Tumor frühzeitig erkannt worden wäre. Die Salzburger Universitätskliniken nehmen am 10. Mai 2006 ein neues, voll digitalisiertes Mammographiegerät in Betrieb, wodurch Krebs aufgrund erweiterter Funktionen noch exakter diagnostiziert und auch therapiert werden kann. Darüber hinaus zeichnet sich das Salzburger Brustzentrum durch eine besonders niedrige Komplikations- und Lokalrückfallsquote von ca. 1% aus. Zum Vergleich: International spricht man von einer durchschnittlichen Quote zwischen 6 und 7%!
SALK-WIRTSCHAFTSPRESSEKONFERENZ2005: Punktlandung trotz LeistungssteigerungWirtschaftliche Betriebsführung ermöglicht Investitionssteigerung in der Spitzenmedizin
Details:
- Binnen 2 Jahren um über 10,5% mehr Patienten stationär behandelt (5,5% mehr Patienten gegenüber 2004)
- Trotz Leistungssteigerung wurden die Vereinbarungen mit dem Land eingehalten (Landeszuschuss 2005: 45,2 Mio. Euro)
- Verschiebung der Kosten in Richtung Patienten und Spitzenmedizin
- 5,2 Mill. Euro medizinische Investitionen
- 18,2 Mill. Euro Investistionskosten in Neu-, Zu- und Umbauten
- plus 84 Arbeitsplätze im med. Bereich (Minus 35 Beschäftigte im Bereich Verwaltung)
- 1,2 Mill. Euro für soziale Leistungen für MitarbeiterInnen
- SJS: Zertifizierung als „familienfreundliches Unternehmen“ läuft seit 2005 (CDK bereits seit 2003)

Medizinisches Zentrum für Schwangere, Eltern & Neugeborene: Maximum an Sicherheit und Wohlfühlcharakter
Startschuss für den Neubau des Perinatalzentrums (PNZ) und die Sanierung des Kreissaalbereiches
Salzburg. Optimale Betreuung rund um die Geburt für Mütter und Kinder. Dafür werden jetzt nicht weniger als 17,8 Millionen Euro in die Hand genommen. Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Landeshauptmannstellvertreter Dr. Othmar Raus halten fest: "Das ist eine Investition, für die wir gerne viel Geld in die Hand nehmen.""Mit dem Perinatalzentrum bekommt Salzburg endlich zeitgemäße Behandlungsbedingungen für Eltern und Kinder und moderne Arbeitsbedingungen für die MitarbeiterInnen der SALK." So Gesundheitsreferentin Gabi Burgstaller. Burgstaller weiter: "Damit haben wir das gesamte medizinische Leistungsspektrum rund um die Geburt – angefangen von den Fachärzten bis hin zur Pflege – konzentriert an einer Stelle." Bisher waren die einzelnen Einrichtungen stark zersplittert und räumlich aufgeteilt. Das neue Zentrum erleichtert nicht nur die Arbeit, sondern erhöht auch die Sicherheit und die medizinische Qualität für die Mütter und die kleinen Patienten: Operationssäle und die neue Neonatologie sind Tür an Tür, für Mütter und Kinder bleibt das Personal gleich, dass sie behandelt.
Schnell verfügbare Daten - Kürzere Wartezeiten
SALK setzt in Zukunft auf das ganzheitliche Klinik-Prozess-steuerungs-System ORBIS®
Nach einer 14-tägigen gesetzlichen Vergabe-Stillhaltefrist steht nun fest: Der Zuschlag für den 6,7 Mio. Euro Auftrag für ein ganzheitliches Klinik-Prozesssteuerungs-System erhält die Firma GWI AG, ein Tochterunternehmen der Agfa Gevaert N.V., Mortsel, Belgien. Das derzeitige System medico//s der Firma Siemens wird in der SALK nicht mehr weiterentwickelt. medico//s wird Ende 2006 durch ORBIS® abgelöst.
Innovative Strahlentherapie
Salzburg. Wie kaum eine andere medizinische Disziplin erlebte die Strahlentherapie eine bedeutende Weiterentwicklung in den letzten zwei Jahrzehnten. Mittlerweile trägt die Radio-Onkologie bei über 40 % aller Tumorheilungen maßgeblichen Anteil am Erfolg. Damit sind sicherlich noch nicht die Grenzen dieser Therapieform erreicht: Laufende Innovationen, Studien und interdisziplinäre Zusammenarbeit in diesem Bereich sollen auch in Zukunft dazu beitragen, dass die Erfolgsquote weiter steigt. Als eine wesentliche Plattform in dem Bemühen um eine Weiterentwicklung der Strahlentherapie etablierte sich die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Radio-Onkologie, Radiobiologie und der Medizinischen Radiophysik (ÖGRO). Zum mittlerweile 22. Mal treffen sich von 15. bis 17. Dezember in Salzburg international führende Wissenschafter auf dem Gebiet der Radio-Onkologie, um in fachlichen Diskursen ihr Wissen zu vertiefen und auszubauen.
Europäische Akademie für Wissenschaft und Künste, Universitätsklinik für Herzchirurgie Salzburg, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum: 1. Internationaler Kongreß “Cardiac Surgery in the 3rd Millennium - Biological Solutions“
Salzburg. Unter der Schirmherrschaft der Europäische Akademie für Wissenschaft und Künste veranstalten die Universitätsklinik für Herzchirurgie Salzburg und das Herz- und Diabeteszentrum NRW, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, ihren ersten gemeinsamen internationalen Kongreß vom 30. November – 2. Dezember 2005 in Salzburg. Rund 200 Mediziner, Wissenschaftler und Techniker aus aller Welt diskutieren über den aktuellen Forschungsstand in der Herzchirurgie.
Universitätsklinik für Neurologie: Neueröffnung Intensivstation Neurologie
Salzburg. Hell und freundlich, so präsentieren sich nach dem Neubau die neuen Räumlichkeiten der neurologischen Intensivstation an der Salzburger Christian-Doppler-Klinik. Diese im gesamten Bundesland Salzburg einzigartige Einrichtung verfügt auf 577 m² über insgesamt acht Betten und modernste technische Ausstattung. Sämtliche Behandlungsräume folgen einer logistisch perfekt durchdachten Anordnung, sodass die Arbeitsabläufe von ÄrztInnen und Pflegefachkräften nicht durch räumliche Barrieren erschwert werden. Kostenpunkt: € 3,8 Mio.
17. November 2005: Das „eb-haus austria“ öffnet die Tore für die Schmetterlingskinder“
Wien/Salzburg - 17. November 2005 – Eröffnung des weltweit ersten medizinischen Spezialzentrums für Epidermolysis bullosa (eb) an den Salzburger Landeskliniken / St.-Johanns Spital
„Schmetterlingskinder“ haben eine Haut so verletzbar, wie die Flügel eines Schmetterlings. Sie leben mit der schweren Hauterkrankung Epidermolysis bullosa (eb). Sie verursacht bei geringster Belastung Blasen und Wunden am ganzen Körper. Betroffene kämpfen ständig mit Schmerzen, mühevoller Wundversorgung, Problemen wie Haar-, Nagel- und Zahnausfall, Verwachsungen an Fingern und Zehen sowie Ernährungs- und Verdauungsproblemen. „Schmetterlingskinder“ haben ein schweres, schmerzhaftes und in manchen Fällen auch verkürztes Leben.

Brille und Kontaktlinsen ade: Gute Sicht ohne Hilfsmittel durch einzigartigen LasereingriffDie Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie bietet österreichweit als erste und bisher einzige Klinik die EPI-LASIK-Methode an.
Fehlsichtigkeiten zählen zu den häufigsten medizinischen Problemen, mit denen wir Menschen konfrontiert sind. Alleine in Österreich leiden etwa zwei Millionen Frauen und Männer an Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit. Obwohl Brillen und Kontaktlinsen heute bereits sehr modisch und komfortabel zu tragen sind, schränken uns diese Hilfsmittel in manchen Alltagssituationen mehr oder weniger stark ein. So können bei der Ausübung bestimmter Sportarten, bei gewissen Freizeitaktivitäten und mitunter sogar im Beruf Beeinträchtigungen auftreten. Druckstellen an der Nasenwurzel oder beschlagene Brillengläser stellen für manchen Menschen ebenfalls unangenehme Begleiterscheinungen dar. Dass gutes Sehen aber auch ohne Hilfsmittel möglich ist, beweist das Visionplus Zentrum für Refraktive Chirurgie der Universitätsaugenklinik Salzburg: Durch den Einsatz modernster Lasertechnologie gehören Brillen oder Kontaktlinsen bei vielen PatientInnen der Vergangenheit an.

Fehl- oder Totgeburt: Abschied am Beginn des Lebens
Die Universitätskliniken Salzburg betreuen und behandeln betroffene Frauen und Paare fürsorglich in medizinischer, psychologischer und seelsorgerischer Hinsicht.
Im Zentrum jeder medizinischer Anstrengung steht es, Menschen von ihren Schmerzen zu befreien, Krankheit zu heilen und Leid zu lindern. Wenn der Tod am Ende aller Bemühungen unabwendbar ist, beginnt für die Hinterbliebenen die schwere Zeit des Trauerns. Verstirbt ein alter Mensch nach langem Leiden und einem erfüllten Leben, fällt es bei allem Schmerz den Angehörigen meist leichter, mit ihrer Trauer zurechtzukommen. Eltern, die ihr ungeborenes Kind verlieren oder schon bei der Geburt Abschied nehmen müssen, sehen sich einer Situation ausgesetzt, die kaum vorstellbar oder nachfühlbar ist. Deshalb unterstützt die Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Zusammenarbeit mit der Psychosomatischen Ambulanz und der Seelsorge des St.-Johanns-Spitals Betroffene in einer solchen Krisensituation, sowohl bei und nach einer pränatalen Diagnosestellung, während des Klinikaufenthaltes und wenn nötig auch danach auf höchst sensible und einfühlsame Weise.
Quantensprung in der Radiotherapie
Strahlentherapeuten der Universitätsklinik für Radiotherapie und Radioonkologie der PMU erobern „vierte Dimension“ der Radiotherapie
Salzburg. Die Planung einer Hochpräzisions-Strahlentherapie profitierte in den letzten Jahren besonders von den Fortschritten auf dem Gebiet der diagnostischen Bildgebung. Neuartige Verfahren wie die so genannte „Image Guided Radiotherapy“ (IGRT) ermöglichen die Eingrenzung des Bestrahlungsfeldes indem sie die „wandernden“ Zielgebiete erfassen und ihnen aktiv folgen. Dieses Therapieverfahren ist die patientenschonenste Methode, die derzeit im klinischen Einsatz möglich ist. Die Radio-Onkologie bewegt sich damit in der 4. Dimension und steht dabei am Anfang eines neuen Technologieschubs.

Weltstillwoche vom 1. – 7. Oktober 2005
Stillförderung am Kinderzentrum der Salzburger Universitätskliniken
Das Motto der Weltstillwoche 2005 lautet: Gesunde Ernährung beginnt mit dem Stillen. – Stillen und Familientisch – liebevoll, gesund und frisch.
Jährlich legt die World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) das Motto für die Weltstillwoche fest, die weltweit in 120 Ländern begangen wird.
6 Monate ausschließlich stillen und dann das Einführen von Beikost im zweiten Lebenshalbjahr bis zum gemeinsamen Essen am Familientisch bilden eine wichtige Grundlage für die Gesundheit und Entwicklung eines Kindes. „An den Salzburger Landeskliniken ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit von mehreren Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC aber auch Ärzten in allen Bereichen des Kinderzentrums sowohl im Kinderzimmer, auf der Neonatologie aber auch im Bereich der Kinderklinik und der Kinderchirurgie von zentraler Bedeutung“, betont Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sperl, Vorstand der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde an den Salzburger Landeskliniken. Ziel des Kinderzentrums ist eine fachlich kompetente, wissenschaftlich fundierte, einfühlsame und bedürfnisgerechte Stillberatung“, erklärt die Leiterin der Still- und Laktationsberaterinnen, Franziska Moser und weißt darauf hin, dass der enge Mutter-Kind-Kontakt bei stillenden Müttern absoluten Vorrang bei der interdisziplinären Zusammenarbeit am Kinderzentrum hat.

Neue Innere Medizin (N.I.M.)
Ab 2008 schafft der neu sanierte Gebäudekomplex Raum für innovative Behandlungs-konzepte bei Onkologie, Herz- und Lungenerkrankungen.
Der Startschuss für die Sanierung des Gebäudekomplexes der Neuen Inneren Medizin ist mit dem Regierungs-beschluss vom 9. Mai 2005 gefallen. Das Land und der SAKRAF finanziert die umfangreiche Sanierung, trotz der immer knapper werdenden finanziellen Rahmen-bedingungen der öffentlichen Hand. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller sprach bei einem Errichtungskostenvolumen von rund 41,6 Millionen Euro von einer "Investition in die Patientenversorgung und in die Forschung und Lehre gleichermaßen" und lobte die "gute Arbeit des N.I.M. Projektteams". Das neue Gebäude sei eine Voraussetzung für innovative Behandlungskonzepte bei Onkologie-, Herz- und Lungenerkrankungen. „Die Neugestaltung der Universitätskliniken für Innere Medizin ist eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung der Salzburger Landeskliniken zu einem modernen, zukunftsorientierten Zentralkrankenhaus mit dem durch die PMU gegebenen universitären Anspruch“, erklärt Dr. Max Laimböck, Geschäftsführer der Salzburger Landeskliniken. Die SALK stellen sich der Aufgabe, ein Maximum an Leistungen bei effizienter Kostenstruktur mit bester Qualität zu erbringen. Mit der Fertigstellung des Bauvorhabens im Jahre 2008 kommt diese im Masterplan 2020 integrierte Maßnahme zur Umsetzung. Bis Dato wurden für die Sanierung der Herzchirurgie Intensiv und Station, die Koronarangio-graphie, Herzkathetermessplatz, Interne Notaufnahme (INA) rund 16,7 Mio. Euro investiert.

Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Kinderlosigkeit steigt
Ein unerfüllter Kinderwunsch liegt bei etwa 20 Prozent aller Paare vor – Tendenz steigend. „Fortpflanzung“ betrifft in komplexes von Hormonen und Emotionen gesteuertes organisches System. Die Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch liegen laut ÖBIG Register (2004) zu 28% bei der Frau, zu 60% beim Mann oder bei beiden Partnern (12%) gemeinsam. Von Sterilität ist gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erst dann die Rede, wenn bei einem Paar nach zwei Jahren regelmäßigen Geschlechtsverkehrs keine Schwangerschaft eintritt. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr bedeutet, dass er mindestens zweimal pro Woche ausgeübt wird. Falls es auf natürlichem Wege zu keiner Schwangerschaft kommt, hilft bei einigen Paaren hochspezialisierte Medizin wie die Assistierte Reproduktionstherapie (ART). 2004 unterzogen sich 4878 Paare in Österreich einer Behandlung. Bei sieben von Zehn Paaren stellte sich der Erfolg bereits beim ersten Versuch ein. Bei einem Viertel stellte sich eine Schwangerschaft beim zweiten Versuch ein. 11% brachen die Behandlung ab. In der Salzburger Universitätsfrauenklinik werden seit 1992 pro Jahr durchschnittlich 250 Punktionen durchgeführt. Die Schwangerschaftsrate liegt in Salzburg pro Punktion bei 28% (Österreichweit lt. ÖBIG 28,85%) - in dieser Prozentzahl sind auch mögliche Fehlgeburten und Eileiterschwangerschaften enthalten, die Geburtenrate liegt bei 20% (Österreichs Geburtenrate wurde im ÖBIG Bericht nicht erfasst!). 420 Wunschbabys wurden seit 1992 in der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe geboren.

Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der PMU
„Grauer Star“ verliert an Schrecken
Salzburg. Der Graue Star (Katarakt) ist die weltweit häufigste Augenerkrankung und beeinträchtigt gerade ältere Menschen in ihrer Lebensqualität – ein Großteil der über 65-jährigen ist bereits betroffen. Der Graue Star bezeichnet eine Trübung der Augenlinse, die einer über das Auge fließenden Schicht ähnlich ist. Diese Trübung lässt die Farben zu „grau“ verschwimmen und der Blick, der Patienten bei vollständiger Erblindung, ist „star“ - deshalb der Name Grauer Star. Durch die Eintrübung der Linse des Auges kommt es dabei neben einer Abnahme der Sehschärfe auch zu verstärktem Blendungsempfinden sowie zu einer Abnahme der Kontrastsehschärfe. Eine Verbesserung der Sehschärfe kann lediglich durch eine Operation erfolgen, da keinerlei medikamentöse Therapie die entstandene Trübung wieder rückbilden kann. Das Sehvermögen nach der Operation hängt maßgeblich von der Wahl der richtigen Intraokularlinse ab. Denn wirklich gutes Sehvermögen (in der Fachsprache „funktionelles Sehen“) kann nur erzielt werden, wenn man zugleich scharf und kontrastreich sieht. Herkömmliche Kunstlinsen stellen zwar die Sehschärfe wieder her, nicht aber das Kontrastsehen bei allen Lichtverhältnissen. Verbessertes Kontrastsehen mit asphärischer Intraokularlinse, z. B. die patentierte TECNISP®P-Linse mit asphärischer Optik, wurde auf Basis der Wellenfront-Analyse der menschlichen Hornhaut entwickelt.

Universitätsinstitut für präventive und rehabilitative Sportmedizin der PMU, Institut für Sportmedizin des Landes Salzburg
Vorstellung des neuen Primars: Kampf den Zivilisationskrankheiten durch körperliches Training
Salzburg. Die modernen Industrienationen werden von einer „Epidemie der körperlichen Inaktivität“ durchzogen. Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen, Übergewicht und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2) mit deren entsprechenden Spätschäden nehmen rasant zu. Die medikamentöse Therapie hat sich in allen Bereichen verbessert – trotzdem: Es reicht natürlich nicht, sich nur mit Medikamenten zu begnügen ohne gegen die Ursache der Erkrankungen vorzugehen! Sport ist ein effektives, kostengünstiges Therapeutikum gegen diese Zivilisationskrankheiten. Dabei ist es jedoch nicht ausreichend, den Aufzug durch Treppengehen zu ersetzen, vielmehr muss ein aktiver Lebensstil ergriffen werden, der regelmäßigen Ausdauersport in Form von sportlichem Gehen (Walken), Fahrradfahren - gern auch zur Arbeit - Joggen und Schwimmen in den Alltag integriert. Wenn dann noch eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, aber wenig fettreichen Produkten hinzukommt ist der Einstieg in einen vernünftigen Lebensstil erreicht, der der Entstehung von Übergewicht vorbeugt und das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen* senkt. „Sport führt sogar bei bedarfsgerechter Anwendung zu einer Reduktion der Dosis oder gar einem Absetzen einzelner Medikamente. Darüber hinaus kommt es zu einer besseren Lebensqualität, geringeren Erkrankungswahrscheinlichkeit und höheren Lebenserwartung“, so Univ.-Prof. DDr. Josef Niebauer, neuer Leiter des Instituts für präventive und rehabilitative Sportmedizin der PMU und des Instituts für Sportmedizin des Landes Salzburg.
Universitätsklinik für Kinderchirurgie der PMU: Verstopfungen, Harnwegsentzündungen und Einnässen im Kindesalter
Was tun, wenn lange Sitzungen auf dem stillen Örtchen für Kinder zum Problem werden?
Verstopfung (Obstipation) im Kindesalter zählt neben dem Einnässen zu den häufigsten funktionellen Entleerungsproblemen, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollten. Was aber ist zu tun, wenn das Kind an einer entzündlichen Erkrankungen des Harntraktes, ungewolltem Harnverlust oder Defäkationsstörungen (schwierige Stuhlentleerung) leidet?
Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der PMU
Sommersportstatistik: Neuer Rekord an Verletzungen - deutliche Zunahme bei älteren Sportlern
Salzburg. Die Saison 2004 brachte an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Salzburg eine neue Rekordzahl an verletzten Sommersportlern. Die häufigsten Unfälle waren bei den gängigen Trendsportarten zu verzeichnen. Insgesamt behandelten die Mediziner an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie 1.746 Sportverletzungen, wobei ca. 28 % der Unfallopfer schwere Verletzungen erlitten. Der Anteil schwerer Verletzungen bei älteren Sportlern verzeichnete zudem einen deutlichen Anstieg: Fünf Sportler im Alter zwischen 64 und 81 erlitten tödliche, 44% der über 61-jährigen schwere Verletzungen.
Haut & Augen: Schutz vor der Sonne
Zu viel Sonne schadet Haut und Augen. Schlechte Sonnenbrillen, die falsche Sonnencreme und allzu UV-durchlässige Kleidung können am Ende Hautkrebs und „Grauen Star“ oder eine „Netzhautverkalkung“ bedeuten.
Allergien – „Gefahr“ auf leisen Sohlen
Internationaler Weltallergietag am Freitag, 8.Juli 2005, macht auf Gefahren, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei allergischen Erkrankungen aufmerksam.
In der Sommerzeit herrscht Hochzeit für Allergien – eine Krankheit, die das Immunsystem klammheimlich auf den Irrpfad leitet und zum Teil epidemieartige Zustände auslöst. „Derzeit erkrankt etwa jeder vierte Jugendliche an einer Allergie. Viele Symptome werden im Vorfeld oftmals nicht richtig erkannt. Der Grundstein für eine „Allergikerkarriere“ wird so schon früh gelegt.“ erklärt Oberarzt Dr. Isidor Huttegger, Kinder- Allergie- und Lungenambulanz der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in den Salzburger Landeskliniken.
Prof. Dr. Hubert Stein – Neuer Primar an der Universitätsklinik für Chirurgie am St. Johanns-Spital
Prof. Dr. Hubert Stein (44) wird zum neuen Leiter der Universitätsklinik für Chirurgie am St.-Johanns-Spital bestellt. Er folgt Univ.-Prof. Dr. Erich Moritz, der in den verdienten Ruhestand wechselt. Der Experte auf dem Gebiet der Viszeralchirurgie wird neben seiner Tätigkeit als Primararzt auch an der Paracelsus Medizinischen Universität einen Lehrstuhl bekleiden und die Forschungstätigkeit an den SALK intensivieren.
Sonderkrankenhaus mit ausgewählten Stationen
Burgstaller: Aufrechterhaltung und weiterer Ausbau der hohen Qualitätsstandards
(LK) Das Landeskrankenhaus St. Veit hat sich auf die Fachbereiche Innere Medizin, Orthopädie sowie Psychiatrische Sonderpflege spezialisiert und setzt hierbei Diagnose- und Therapieverfahren auf dem neuesten medizinischen Erkenntnisstand ein. In dem vor zwei Jahren generalmodernisierten Haus wurde kürzlich eine modernste Endoskopie eröffnet. Seit Ende April wird zudem eine Diabetesambulanz angeboten. Bei einem Besuch konnte sich Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Donnerstag, 2. Juni, von der professionellen und in der Region anerkannten Arbeit des Ärzte- und Pflegeteams und der übrigen Mitarbeiter/innen unter der Leitung von Primar Univ.-Doz. Dr. Bertram Hölzl überzeugen, wobei die Aufrechterhaltung und der weitere Ausbau des bereits etablierten hohen Standards als oberste Ziele gelten.
Optimale Notversorgung für Reisegruppe
Neue Interne Notaufnahme bewährt sich am ersten Tag
Schluss mit Süchtig
Weltnichtrauchertag 31. Mai 2005
Kennen Sie den gesundheitlichen, aber auch den therapeutischen Nutzen der “Rauchfreiheit”? Rauchen ist eine Sucht. In Österreich sterben pro Jahr 14.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Nur zwei Prozent der Patienten mit Lungenkrebs haben niemals geraucht. Für 30 bis 40 Prozent der Herzinfarkte ist Rauchen ein wesentlicher Mitgrund. Von den rund 20.000 Schlaganfällen pro Jahr sind statistisch gesehen je nach Studie 18 bis 49 Prozent auf das Rauchen zurückzuführen.
Salzburg. Mag. Gabriela Neumaier, MMBA übernimmt ab sofort die Funktion der Wirtschaftsdirektorin in der Christian-Doppler-Klinik (CDK) des Salzburger Universitätsklinikums (SALK) und ist damit für das 66 Mio. Euro Budget der CDK verantwortlich.
Das neue Eltern-Baby-Zentrum ist eine der modernsten Einrichtungen rund um die Geburt. Es wird nicht nur spitzenmedizinischen Anforderungen gerecht, sondern ist DER Ort zum Wohlfühlen für Eltern und Neugeborene.
SALZBURG. Jeder dritte Mensch, der älter als 65 Jahre ist, stürzt im Jahr einmal. Bei den über 80-Jährigen ist es jeder Zweite. In Langzeitinstitutionen wie Altenheimen werden pro PatientIn und Jahr sogar drei Stürze verzeichnet. Die große Gefahr, neben dem Risiko einer schweren Verletzung, ist, dass SeniorInnen oft nicht mehr selbstständig aufstehen können. Wenn dann niemand zugegen ist, der Hilfestellung geben könnte, befinden sie sich in einer auswegslosen Situation. Die Christian-Doppler-Klinik Salzburg testet nun einen Funktionsprototyp von iResidence. Das System ist mit einem Onlineserver verbunden und erkennt, wenn ein/e Patient/in stürzt. Dann aktiviert es automatisch eine Rettungskette und ermöglicht rasche Hilfestellung.
SALZBURG, BOZEN, MODENA (IT). Epidermolysis bullosa (EB) ist eine unheilbare Hauterkrankung, bei der die Patienten an mechanisch belasteten Stellen Blasen entwickeln. Bislang war es nur möglich, die Begleitumstände zu therapieren. Nun gibt es erste Erfolge im Sinne einer ursächlichen Behandlung mit Gentherapie und damit eine neue Hoffnung für "Schmetterlingskinder". Bei EB-Patienten sind bestimmte Abschnitte im Gen, welche für die Produktion bestimmter Proteine zuständig sind, krankhaft verändert. Mit Hilfe der Genschere-Technologie wird ein krankhafter Genabschnitt "herausgeschnitten" und durch einen gesunden Genabschnitt ersetzt.